Stefanie Sammet, Stefan Schwartz: Existenzgründung für Dummies

Tja, so schnell kanns gehen … Soeben noch angestellt beim Staat, brauchts dann plötzlich doch eine neue Existenz! Die Reihe für Dummies bietet zum Glück für alle Lebenslagen gute Ratgeberbücher. Empfehlenswert nicht nur für Ex-Bundespräsidenten!

Wer sich selbstständig machen will, muss vieles beachten: Ist die Geschäftsidee konkurrenzfähig? Wie lässt sich der neue Betrieb finanzieren und welche Förderungsmöglichkeiten gibt es? Was muss in einem Businessplan stehen? Wie erfahre ich, was meine Kunden wünschen und wie erreiche ich sie? Und wenn das alles geschafft ist, wie gründet man eigentlich eine Firma? Wie übersteht man das verflixte erste Jahr? Diese und viele weitere Fragen rund um die Existenzgründung beantwortet dieser freundliche, zupackende Ratgeber.

Auf der CD zum Buch befinden sich jede Menge Checklisten, Beispiele für Businesspläne, Finanzkalkulationen und Korrespondenz.

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Das Herz auf der Haut

Spätestens, seit die Tätowierung der neuen deutschen First Lady Bettina Wulff im Sommer 2010 durch die Medien ging, ist klar: Der permanente Körperschmuck ist salonfähig geworden. Dabei war die Geschichte der Tätowierung wechselhaft. Während Charles Darwin auf seinen Entdeckungsfahrten feststellte, dass schon die „Wilden auf ihre persönliche Erscheinung größten Wert legten“, und kein einziges Land bereiste, „in welchem die ursprünglichen Bewohner sich nicht tätowierten“, war der von den Seefahrern nach Europa getragene Körperkult in Zeiten der Christianisierung hierzulande zunächst verpönt. Dennoch setzte sich die Mode durch: Im 19. und 20. Jahrhundert verbreiteten sich die Tätowierstudios ausgehend von den großen Hafenstädten durch die Lande. Zwar galt die Tätowierkunst noch lange als anrüchig-provokatives Markenzeichen der Subkultur, etablierte sich aber auch als literarischer Topos. Das Herz auf der Haut versammelt Höhepunkte der internationalen Literatur, darunter Erzählungen von Ray Bradbury, Sylvia Plath, Franziska Gerstenberg und John Irving. Darin verausgaben sich geniale Tätowierkünstler, um das perfekte Tattoo zu kreieren, Matrosen schrecken selbst vor Kirchenraub nicht zurück, um das heißersehnte Motiv bezahlen zu können, und von mysteriösen Frauen gestochene Tätowierungen erwachen auf der Haut ihrer Träger zum Leben.

Benedikt Geulen, geboren 1963 in Aachen, war fünfzehn Jahre lang Buchhändler in Aachen, Heidelberg und Köln und ist seit 2005 selbstständiger Verlagsvertreter für Literaturund Sachbuchverlage. Heute lebt er in Neuss.
Peter Graf, geboren 1967 im Rheinland, lebt in Zürich. Er war als Lektor für verschiedene Verlage tätig (u. a. Hoffmann & Campe, Rogner & Bernhard, Kein & Aber), bevor er sich im Sommer 2009 mit dem Verlag Walde + Graf in Zürich selbstständig machte.
Marcus Seibert, 1964 in Aachen geboren, ist Autor für Fernsehserien (u. a. Lindenstraße) und Redakteur der Filmzeitschrift Revolver. Neben verschiedenen Filmprojekten hat er u. a Übersetzungen von Eric Rohmer, Catherine Deneuve, Martin Page und zuletzt von Michel Georges-Michel (Die von Montparnasse, Walde + Graf 2010) veröffentlicht.
Mit einem Vorwort von Clemens Meyer, Autor von Als wir träumten und Träger des Preises der Leipziger Buchmesse.

mareverlag GmbH, € 24,90

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