Hiawyn Oram: Die fürchterlich schrecklichen Drei

Keine Angst vor niemandem! Ein hinreißend lustiges Melling-Monster-Abenteuer! „ALARM! FÜRCHTERLICH SCHRECKLICHER DRACHE!“, ruft der Drache, bevor er irgendwo hingeht. Sicher ist sicher, denn schließlich macht er fast in die Hose vor Schreck, wenn er sich selber im Spiegel sieht. Eines Tages begegnet er einer Hexe und einem Riesen, beide genauso fürchterlich schrecklich wie er. Doch als die drei dann die kleine Pippiline kennenlernen, erleben sie eine große Überraschung. Eine herzerwärmende Geschichte vom Angsthaben und vom Muthaben mit wunderbar fantasievollen Bildern von David Melling.

Illustriert von David Melling
Übersetzt von Mirjam Pressler
Oetinger Friedrich GmbH. € 12,95
Februar 2012 – gebunden – 32 Seiten

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Jennifer Egan: Der größere Teil der Welt

Bennie Salazar, ein Musikproduzent mit Visionen, hat Höhen und Tiefen erlebt. Auch seine Assistentin Sasha hat Probleme, von denen er allerdings nichts ahnt. Als Scotty, der Leadgitarrist von Bennies einstiger Punkband, überraschend wieder auftaucht, holt die Vergangenheit beide ein. Jennifer Egan entwirft ein großes Portrait des kulturellen Umbruchs seit dem Ende der Utopien bis zum digitalen Zeitalter und erzählt in wechselnden Perspektiven von Liebe, Freundschaft und Verlust. Der größere Teil der Welt reicht von der Musikszene San Franciscos Ende der Siebziger und dem New York der Neunziger bis zur ökologischen Katastrophe der Zukunft und einem verblüffenden Konzert am Ground Zero. Für ihren Roman erhielt Jennifer Egan den Pulitzer-Preis 2011 und zahlreiche weitere renommierte Auszeichnungen. Der größere Teil der Welt wird verfilmt, ist in 28 Sprachen übersetzt und international ein Bestseller.
»Jennifer Egan erzählt vom Erwachsenwerden und Altern im digitalen Zeitalter und spürt mit warmherziger Neugier den kulturellen Quantensprüngen unserer Zeit nach.« (Aus der Begründung zum Pulitzer-Preis)

Jennifer Egan, geboren 1962, lebt mit ihrer Familie in Brooklyn, NY. Ihr erster Roman, DIE FARBE DER ERINNERUNG, wurde verfilmt. Es folgten EMERALD CITY und LOOK AT ME, beide für den National Book Award
nominiert, sowie der US-Bestseller IM BANN. Für DER GRÖSSERE TEIL DER WELT erhielt sie den Pulitzer-Preis 2011 und zahlreiche weitere Auszeichnungen.

Übersetzt von Heide Zeltmann
Schoeffling + Co., € 22,95

Februar 2012 – gebunden – 392 Seiten

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Christoph Schmitz: Das Wiesenhaus

Im Körper von Johannes Schneider regiert der Krebs. Auch wenn seine Familie sich rührend kümmert, es besteht wenig Hoffnung. Er fürchtet sich vor dem, was kommt, und davor, daß nichts bleibt von ihm und seinem Leben. Im Schreiben geht er gegen die Angst und das Vergessen an und träumt sich zurück in seine Kindheit im Rheinischen, an einen geradezu mythischen Ort – ins Wiesenhaus. Hier blüht das Leben wie die Landschaft. Doch bringt der Blick zurück auch Verdrängtes ans Licht, unerwartet bekommt das Familienidyll erste Risse. Langsam, aber sicher schreibt Schneider sich voran, hin zur Wahrheit darüber, was damals wirklich geschah und wie er zu dem wurde, der er heute ist.
Mit großer Empathie erzählt Christoph Schmitz von einem Mann, der sich erinnert, um eine Zukunft zu haben.

Christoph Schmitz, geboren 1961 in Linz am Rhein, war nach einem mehrjährigen Aufenthalt in Brasilien Journalist beim ARD-Hörfunk und Redakteur beim Nachrichtenmagazin Der Spiegel. Heute ist er Kulturredakteur und Moderator beim Deutschlandfunk. Er lebt mit seiner Familie in Köln.

Suhrkamp Verlag GmbH, € 22,95
Februar 2012 – gebunden – 196 Seiten

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Voraussichtlicher Liefertermin: 21. Februar 2012

Carolin Emcke: Wie wir begehren

Nominierung für den Preis der Leipziger Buchmesse 2012
Sachbuch/Essayistik


Carolin Emcke: Wie wir begehren
S. Fischer

Über das Buch
Entdecken wir das Begehren oder entdeckt das Begehren uns? Wie frei sind wir, unser Begehren zu leben? Hat es nur eine Form oder ändert es sich, wird tiefer, zarter, radikaler? In ihrem so persönlichen wie analytischen Text schildert Carolin Emcke das Suchen und die allmähliche Entdeckung des eigenen, etwas anderen Begehrens. Sie erzählt von einem homosexuellen Coming of Age und von einer Jugend in den 1980er Jahren, in der über Sexualität nicht gesprochen wurde. Sie buchstabiert die vielen Dialekte des Begehrens aus, beschreibt die Lust der Erfüllung, aber auch die Tragik, die gesellschaftliche Ausgrenzung dessen, der sein Begehren nicht artikulieren kann. So ist eine atemberaubend ehrliche Erzählung entstanden, ein Buch, das gleichermaßen intim wie politisch ist.

Die Jury: „Unerschrocken erforscht die Autorin ihre eigene sexuelle Sozialisierung und geht dabei der Frage nach, wie unser Begehren unsere Identität bestimmt.“

Die Autorin
Carolin Emcke wurde 1967 geboren. Sie studierte Philosophie, Politik und Geschichte. 1998-2006 war sie als Spiegel-Auslandsredakteurin in vielen Krisengebieten; 2003/2004 als Lecturer für Politische Theorie in Yale. Seit 2007 ist sie freie internationale Reporterin, u.a. für das „ZEITmagazin“. Für ihr Buch Von den Kriegen bekam sie den Preis „Das politische Buch“ der Friedrich-Ebert-Stiftung sowie den Förderpreis des Ernst-Bloch-Preises. 2008 erschien ihr Buch Stumme Gewalt. Nachdenken über die RAF. Im selben Jahr erhielt Carolin Emcke den Theodor-Wolff-Preis, 2010 wurde sie als „Journalistin des Jahres“ ausgezeichnet. (Text: http://www.preis-der-leipziger-buchmesse.de/)

Fischer S. Verlag GmbH, € 19,99
März 2012 – gebunden – 256 Seiten

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