„Ich schenk dir eine Geschichte“ – das Welttags-Buch für Kinder

Es begeistert jedes Jahr hunderttausende von Kindern und erscheint 2012 bereits zum 16. Mal! Wir freuen uns, dass wir Ihren Schülerinnen und Schülern dieses Mal ein ganz besonders Geschenk machen können: Aus der Geschichten-Anthologie ist ein spannender Kurzroman geworden. Christine Fehér hat mit “Die Kinder vom Brunnenplatz” einen Kurzroman in übersichtlichen Kapiteln für den Welttag geschrieben.
Herausgegeben wird der Band von der Stiftung Lesen, vom cbj-Verlag, der Deutschen Post AG und vom ZDF.

Zwischen dem 16. April und dem 5. Mai 2012 können die Gutscheine für das Buch »Ich schenk dir eine Geschichte« bei uns eingelöst werden.

Padget Powell: Roman in Fragen

»Sind Ihre Gefühle rein? Wie stehen Sie zur Kartoffel? Sollte es immer noch Konstantinopel heißen? Haben Kinder Ihrer Ansicht nach einen Geruch? Wenn Sie
jetzt welchen hätten, würden Sie Hundekuchen essen? Sind Sie glücklich? Ist Ihnen klar, warum ich Ihnen all diese Fragen stelle?« Auch ohne zu wissen, warum Padgett Powell all diese Fragen stellt, kann man sich der Faszination, die von dieser irritierend direkten Leseransprache ausgeht, nicht entziehen: Das Gehirn springt an und nimmt mit einer sich von Frage zu Frage steigernden Lust die Herausforderung zum Denken an. Immer bereitwilliger folgt man den sympathischen Idiosynkrasien, den brillant gesetzten Haarnadelkurven, den auch sprachlichen Provokationen des Fragestellers, der hier seine schräge, leicht
melancholische Weltsicht durchblicken lässt, und ist erstaunt, über was man alles, wird man nur gefragt, mit Gewinn nachdenken kann.

Wahrheit und Erkenntnis offenbaren sich eben nicht in den Antworten, sondern in den Fragen.

Padgett Powell wurde 1952 in Gainesville, Florida, geboren, wo er auch heute noch lebt. Bekannt wurde er durch Veröffentlichungen in THE NEW YORKER, ESQUIRE und HARPER’S MAGAZINE. Powell erhielt etliche Auszeichnungen: den Prix de Rome der American Academy of Arts and Letters, den Whiting Writers‘ Award und eine Nominierung für den National Book Award.

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Michael Ondaatje: Katzentisch

Drei Kinder, zu Beginn der 50er Jahre, auf einer Seereise von Ceylon nach England. Zu der buntgemischten Gesellschaft an Bord des Schiffes gehören Außenseiter, die wie sie am Katzentisch sitzen, und andere Reisegefährten, nicht zuletzt die aus der noblen Senatorenklasse. Sie alle sind geheimnisumwitterte Objekte der Sehnsucht oder der Spekulation: der Baron, der so elegant Mitreisende bestiehlt, der todkranke Millionär oder die Artistentruppe mit Wahrsager, in den sich Emily verliebt.

 

Michael Ondaatje, der Autor von „Der englische Patient“, erzählt ein Abenteuer, das Gleichnis ist für das wahre, wilde Leben: mit dramatischen Szenen, unvergesslichen Figuren und Bildern, die im Gedächtnis haftenbleiben.

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Sybille Hein: Fips, der kleine Nasenbär

Ein Nasenbär, der fliegen will? Warum nicht, meinen die Zootiere und unterstützen den wagemutigen Fips und seinen großen Traum vom Fliegen, jeder auf seine Weise …
Wenn ein ganzer Zoo fest an etwas glaubt, dann können Wünsche wahr werden. Fips, der Nasenbär, möchte nach Hause fliegen, nach Südamerika – und da Sybille Hein ein Herz für Abenteurer hat, hilft sie ihm nach Kräften dabei. Bis Fips tatsächlich abhebt und der Leser vor Vergnügen gleich mit!

Sybille Hein, geb. 1970, studierte an der Fachhochschule für Gestaltung in Hamburg Illustration. Seit 1999 illustriert und schreibt sie Bücher für Kinder und Erwachsene. Für ihre Arbeiten erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, allein dreimal wurde ihr der österreichische Kinderbuchpreis verliehen. Neben ihren zahlreichen Buchprojekten tourt sie mit ihrem Kabarett »Sybille und der kleine Wahnsinnige« durchs Land. Sie lebt mit Mann und Sohn in Berlin.

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George R. R. Martin: Das Lied von Eis und Feuer

Die größte Fantasy-Saga unserer Zeit in vollständig überarbeiteter Neuausgabe!

Eddard Stark, der Herr von Winterfell, wird an den Hof seines Königs gerufen, um diesem als Berater und Vertrauter zur Seite zu stehen. Doch Intriganten, Meuchler und skrupellose Adlige scharen sich um den Thron, deren Einflüsterungen der schwache König nichts entgegenzusetzen hat. Während Eddard sich von mächtigen Feinden umringt sieht, steht sein Sohn, der zukünftige Herrscher des Nordens, einer uralten finsteren Macht gegenüber. Die Zukunft des Reiches hängt von den Herren von Winterfell ab!

„Wer epische, komplexe und anspruchsvolle Fantasy für erwachsene mag, der wird diesen Zyklus lieben! Ein absoluter Favorit mit hohem Suchtfaktor!“
horse-today.de

„Das ist großartiger Schmökerstoff mit Suchtpotential.“
buchjournal

George R. R. Martin, 1948 in Bayonne/New Jersey geboren, veröffentlichte seine ersten Kurzgeschichten im Jahr 1971 und gelangte damit in der Science-Fiction-Szene zu frühem Ruhm. Gleich mehrfach wurde ihm der renommierte Hugo Award verliehen. Danach arbeitete er in der Produktion von Fernsehserien, etwa als Dramaturg der TV-Serie „Twilight Zone“, ehe er 1996 mit einem Sensationserfolg auf die Bühne der Fantasy-Literatur zurückkehrte: Sein mehrteiliges Epos „Das Lied von Eis und Feuer“ wird einhellig als Meisterwerk gepriesen. George R. R. Martin lebt in Santa Fe, New Mexico.

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Preis der Leipziger Buchmesse

Wolfgang Herrndorf erhält den Preis der Leipziger Buchmesse

Wolfgang Herrndorf: Sand
Rowohlt Berlin Verlag

Über das Buch
September 1972: Während in München Palästinenser des „Schwarzen September“ das Olympische Dorf überfallen und Mitglieder der israelischen Delegation als Geiseln nehmen, geschehen in Nordafrika mysteriöse Dinge: In einer Hippie-Kommune werden vier Menschen ermordet, ein Geldkoffer verschwindet, und ein unterbelichteter Kommissar versucht sich an der Aufklärung des Falles. Als Täter wird der junge Amadou Amadou festgenommen. Dazu stolpern ein verwirrter Atomspion, eine attraktive Amerikanerin und zahlreiche weitere Personen in ein absurdes Spiel von Zufall, Irrwegen und Missverständnissen. Im Mittelpunkt aber steht ein Mann ohne Gedächtnis, der zwischen alle Fronten gerät, und der dem Rätsel seiner Existenz auf die Spur kommen will.
Wolfgang Herrndorfs Roman Sand ist voller absurder Komik und geht zugleich existenzphilosophischen Fragen nach. Er nimmt Anleihen aus dem Kino und dem Comic und lässt sich nicht den üblichen Genres zuordnen.

Die Jury: „Ein furioser Abenteuerroman, ein faszinierend verwirrender Antiagenten-Thriller, der so waghalsig wie gekonnt mit verschiedenen Ebenen jongliert.“

Der Autor
Wolfgang Herrndorf, 1965 in Hamburg geboren, hat Malerei studiert und unter anderem für das Satiremagazin Titanic gezeichnet. 2002 erschien sein Debütroman In Plüschgewittern, 2007 der Erzählband Diesseits des Van-Allen-Gürtels und 2010 der Roman Tschick, der zum Überraschungserfolg wurde und mittlerweile in 12 Sprachen vorliegt. Wolfgang Herrndorf wurde mit dem Deutschen Erzählerpreis 2008, dem Brentano-Preis 2011 und dem Hans-Fallada-Preis 2012 ausgezeichnet. (Text: http://www.preis-der-leipziger-buchmesse.de/)
Rowohlt Berlin; € 19,95

November 2011 – gebunden – 480 Seiten

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Mathias Gatza: Der Augentäuscher

Es war nichts als eine dunkel angelaufene Metallplatte, in die die Zahl 1673 geritzt war. Aber der Fund war spektakulär. Die Reste eines Photos aus dem 17. Jahrhundert? Obwohl die Photographie erst im 19. erfunden wurde? Humbug, völlig unmöglich. Niemand glaubt dem verkrachten Wissenschaftler. Im Jahr 2002 jedoch, bei den Aufräumarbeiten nach dem Elbhochwasser in Dresden, stößt er auf einen Druckbogen im Bleisatz, dessen verklebte Seiten er löst und: das zweite Glied einer großartigen Beweiskette entdeckt. Schilderungen über einen gewissen Silvius Schwarz, hochbegabter Stillleben-Maler, Libertin und Atheist, der in Dresden aus einer Camera obscura ein künstliches Auge gebaut hat. Seine Geliebte, die wilde, schöne Sophie von Schlosser, berühmte Mathematikerin und Gambenvirtuosin, war ebenso Anlass für Neid und Missgunst wie Silvius‘ Erfindung: die Eins-zu-eins-Wiedergabe der Natur. Nur wenigen gewährt er einen Blick auf seine Kunst, und dann nur flüchtig,bei Kerzenschein … Bald als Magier und Blasphemiker gejagt, wird Silvius auch noch verdächtigt, mit den geheimnisumwobenen Ritualmorden zu tun zu haben, die die höfische Welt erschüttern …

Mathias Gatza, geboren 1963 in Berlin, begann seine Verlagskarriere bei Wagenbach. 1990 gründete er den Mathias Gatza Verlag, in dem er vor allem deutschsprachige Gegenwartsliteratur verlegte. Dies setzte er ab 1996 als „Gatza bei Eichborn“ fort; danach als Lektor beim Berlin Verlag und bei Suhrkamp. Sein erstes Buch Der Schatten der Tiere (Rowohlt 2008) pries die FAZ als schönsten Debütroman der Saison.

Graf Verlag, € 19,99
März 2012 – gebunden – 384 Seiten

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