Fred Vargas: Die Nacht des Zorns

Ein jahrhundertealter Mythos führt Kommissar Adamsberg in die dunklen Wälder der Normandie. Ein Heer aus Schattengestalten soll dort wüten und ungesühnte Verbrechen strafen. Lina, eine junge Frau aus der Normandie, hat es jüngst in der Nacht über den Waldweg reiten sehen. Und nicht nur das: Die Reiter hatten vier Menschen in ihrer Gewalt, deren Tage – der Legende nach – gezählt sind. Und tatsächlich dauert es nicht lange, bis das erste Opfer des Wütenden Heeres stirbt. Adamsberg ist überzeugt, dass sich jemand der mittelalterlichen Sage bedient, um ungestört zu morden.
Wieder einmal findet sich in diesem Roman alles, was die unnachahmliche und inzwischen sprichwörtliche Magie Vargas ausmacht: wunderbare Charaktere, ein intelligenter Plot, eine subtile Handlungsführung, gefärbt mit einem sprühenden Funken Humor.

FRED VARGAS, geb. 1957 und von Haus aus Archäologin. Sie ist heute die bedeutendste französische Kriminalautorin und eine Schriftstellerin von Weltrang. 2004 erhielt sie für „Fliehe weit und schnell“ den Deutschen Krimipreis. Ihre Werke sind in über 40 Sprachen übersetzt und liegen sämtlich bei Aufbau in Übersetzung vor.

Übersetzt von Waltraud Schwarze
Aufbau Verlag GmbH, € 22,90
März 2012 – gebunden – 454 Seiten

in den Warenkorb

Lothar Müller: Weiße Magie. Die Epoche des Papiers

Nominierung für den Preis der Leipziger Buchmesse 2012
Sachbuch/Essayistik


Lothar Müller: Weiße Macht. Die Epoche des Papiers
Carl Hanser Verlag

Über das Buch
Man kann darauf drucken und schreiben, man kann es zerreißen, knicken und falten: Papier ist eine magische Substanz, die wie keine andere zur Entwicklung der modernen Welt beigetragen hat. Lothar Müller gewährt in seinem neuen Sachbuch neue Einblicke in die Epoche des Papiers. Seit dem 13. Jahrhundert durchtränkte das Papier in Form von Büchern, Zetteln, Spielkarten, Scherenschnitten und Kanzleibögen den Alltag und ermöglichte durch die Revolutionierung der Papiertechnologie im 19. Jahrhundert die Herausbildung der modernen Tagespresse. Damit wurde es nicht nur als Papiergeld zum Medium der Ökonomie oder als Briefpapier zum Schauplatz für die Erfindung der modernen Seele, sondern auch als Zeitungspapier zum Schauplatz der Politik. Die Kronzeugen für Lothar Müllers Aussagen sind die Werke von Rabelais und Grimmelshausen über Balzac und Herman Melville bis zu James Joyce und Paul Valéry.

Die Jury: „Es kam aus China über Ägypten nach Europa und wurde der Grundstoff unserer Zivilisation: Das Papier. Lothar Müller erzählt unterhaltsam und zugleich theoretisch anspruchsvoll von der Geschichte eines Materials, das die Welt veränderte.“

Der Autor
Lothar Müller studierte Germanistik und Geschichte und war Dozent für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der FU Berlin sowie Redakteur im Literaturblatt der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Heute arbeitet er im Feuilleton der Süddeutschen Zeitung und ist Honorarprofessor an der Humboldt-Universität zu Berlin. Neben seinen Literaturkritiken und Essays liegen zahlreiche Veröffentlichungen zu literaturhistorischen und ästhetischen Themen vor. Für seine Arbeit als Literaturkritiker wurde er mit dem Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik (2000) und mit dem Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay (2008) ausgezeichnet. (Text: http://www.preis-der-leipziger-buchmesse.de/)
Hanser, Carl GmbH + Co., € 24,90
Februar 2012 – gebunden – 384 Seiten

vorbestellbar
Voraussichtlicher Liefertermin: Februar 2012