Der Internationale Kindertag steht vor der Tür!

Ein Tag für Kinder – seit mehr als 80 Jahren

Aufgrund der unterschiedlichen geschichtlichen Entwicklung gab es in Deutschland zwei Kindertage – im Osten den Internationalen Kindertag am 1. Juni und im Westen den Weltkindertag am 20. September. Seit der Wiedervereinigung übernehmen heute auch die alten Bundesländer zunehmend die Tradition am 1. Juni den Kindertag zu feiern.

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Kurz vor dem Internationalen Kindertag am 01. Juni dreht sich bei uns alles um den „Lesenachwuchs“. (Alle Rezensionen aus unserem Katalog „Erlesenes“)

baltscheidMartin Baltscheit / Christine Schwarz
Schon gehört?

Was einem Flamingo alles angedichtet werden kann, wenn er einfach nur auf einem Bein steht und schläft, das ist kaum zu glauben! Der Storch kommt vorbei, grüßt den Flamingo, und als der nicht antwortet (weil er schläft), ist der Storch furchtbar beleidigt. Er glaubt, dass der Flamingo sich für etwas Besseres hält, als hätte er Federn aus Gold und Schuhe aus Lack. Dann kommt die Ente. Der Flamingo erwidert auch ihren Gruß nicht (weil er ja immer noch schläft) – ein neues Gerücht ist geboren. Das geht munter so weiter, bis der Flamingo aufwacht. Aber da ist er gar kein Flamingo mehr! Ein witzig illustriertes Bilderbuch, das die Gerüchteküche humorvoll unter die Lupe nimmt.

BELTZ & GELBERG, ab 5 J., 40 S., durchg. farb. ill., geb., € 13,95

battutÉric Battut
Die drei kleinen Raupen

Drei Raupen bauen sich ein Haus, jede auf ihre Weise: aus Strohhalmen, aus Zweigen und aus einem langen Faden. Als die große, schwarze Amsel vor den Häusern der Raupen auftaucht, können sich die beiden ersten Raupen in den Kokon der dritten retten. Aber die Amsel zieht an dem Faden des Kokons! Zum Glück verheddert sie sich ganz fürchterlich darin und die drei können als Schmetterlinge ganz ungehindert fortfliegen. Battuts Bilder, collagierte, bunte Scherenschnitte, mit schwarzen wie weißen Linien ergänzt, beschränken sich auf das Wesentliche und lassen der Fantasie viel Raum. Ein zauberhaftes Bilderbuch, in dem die Kleinen viel entdecken und das sie immer wieder anschauen werden.
ORELL FÜSSLI, ab 3 J., 32 S., durchg. farb. ill., geb., € 13,95

baumannA.-S. Baumann / A.-L. Boutin
1.000.000.000 Sterne
Eine Zahlen-Reise in die Natur

Die Schlange hat null Beine, bewegt sich aber trotzdem sehr schnell. Genau ein Ei legt der Kaiserpinguin jedes Jahr, zwei Stoßzähne hat der afrikanische Elefant und sechs Beine die Biene, die von Blüte zu Blüte fliegt. Bis zehn helfen uns unsere Finger bei der Vorstellung von Mengen, aber wenn es in die Tausende oder Millionen geht, wird es schwierig. In diesem herrlichen Bilderbuch werden Kinder auf eine Reise durch die Natur und die Zahlenräume von 1 bis 1.000.000.000 eingeladen, zum Entdecken und Mitzählen animiert und an das schwierige Phänomen Zahl herangeführt.
BELTZ & GELBERG, ab 4 J., 48 S., durchg. farb. ill., geb., € 13,95

bougaevaSonja Bougaeva
Wie Frau B. so böse wurde
… und warum sie jetzt wieder nett ist

Alle Kinder fürchten Frau B., selbst die Erwachsenen. Denn sie ist mürrisch und böse. Und auf den Kinderspielplatz geht sie nur, weil sie Kinder dort besser hassen kann. Eines Tages aber sieht sie dort ein Mädchen, das von einem Jungen genauso traktiert wird wie sie in ihrer eigenen Kindheit. Plötzlich geschieht etwas ganz Seltsames: Frau B. beginnt zu weinen … Am nächsten Tag geht sie ganz früh zum Spielplatz und freundet sich mit dem Mädchen an. Sie bauen eine riesige Sandburg, spielen Verstecken und Kaffeekränzchen. Mit einem Mal kann Frau B. sich wieder freuen wie ein glückliches kleines Mädchen. Wunderbare Bilder in einer bezaubernden Geschichte.
ATLANTIS, ab 5 J., 28 S., durchg. farb. ill., geb., € 14,95

freundefindenJane Chapman / Claire Freedman /
Steve Smallman
Das große Buch vom Freundefinden

Es gibt viele Dinge, die der kleine Hase gerne macht: Wettrennen oder mit dem Bruder im Matsch spielen, aber das Schönste auf der Welt ist, mit seinen Freunden zu tuscheln und herumzualbern. Auch die kleine Maus weiß genau, wie toll es ist, gute Freunde zu haben, die ganz schnell da sind, wenn man auf sie wartet. Und selbst wenn das Entenküken Herrn Hases Leben ein bisschen durcheinanderwirbelt, als es wieder bei seiner Mama ist, da fehlt ihm der kleine Freund schon sehr. Drei wunderbare und sehr liebevoll illustrierte Geschichten in einem Band.
LOEWE, ab 3 J., 96 S., durchg. farb. ill. v. J. Chapman u. T. Warnes,
geb., € 12,95

fatioLouise Fatio / Roger Duvoisin
Der Glückliche Löwe

Die Tür zum Gehege des Glücklichen Löwen steht offen und neugierig zieht er los. Bei seinem Spaziergang durch die Stadt wundert er sich sehr. Denn alle Menschen, denen er begegnet, rennen schreiend weg. Mit Geheul rast die Feuerwehr herbei und interessiert beobachtet der Löwe, was passiert. Da kommt der Junge Frank auf ihn zu und begleitet ihn freundlich wie immer zurück in den Park. Zum Glück gibt es beste Freunde! Zum 60. Geburtstag erscheint der von Generationen geliebte Bilderbuchklassiker in einer prachtvollen Leinenausgabe.
KERLE, ab 4 J., 32 S., durchg. farb. ill., Leinen, € 14,99

geislerDagmar Geisler
Wann hab ich eigentlich genug?

Von manchen Dingen kann man gar nicht genug kriegen. Für die einen sind das Süßigkeiten, für andere Fernsehen, Pommes oder Glitzerkettchen. Dass es aber wichtig ist, auch aufhören zu können, das wissen zwar viele Eltern, trotzdem fällt es schwer, Kinder davon zu überzeugen. In diesem herrlich bebilderten, lustigen Buch werden Kinder ganz ohne pädagogischen Zeigefinger mit unterschiedlichen Situationen konfrontiert, die jeder kennt und nachvollziehen kann und die dafür sensibilisieren, dass „zu viel“ einem ganz schön den Spaß verderben kann.
LOEWE, ab 3 J., 36 S., durchg. farb. ill., geb., € 9,95

grimmSandra Grimm / Susanne Szesny
Minitou
Der große Indianer

Wenn der kleine Indianer Minitou in seinem Tipi schläft, dann träumt er von einem eigenen Pferd. Er hat ihm insgeheim auch schon einen Namen gegeben: schwarzer Blitz. Doch bisher hat er mit seinem Lasso in der weiten Prärie noch kein Wildpferd für sich eingefangen. Deshalb übt er jeden Tag, Spuren zu lesen, sich leise anzuschleichen und das Lasso zu werfen. Denn irgendwann muss sein Traum doch in Erfüllung gehen! Vielleicht kann ja der Medizinmann mit einem Glücksbringer nachhelfen? Oder ist es Minitous Freundin, die ihm Glück bringen wird? Ein liebevoll illustriertes Bilderbuch, zu dem es ergänzend auch noch ein Malbuch und ein Mitmachbuch mit Wissenswertem und Bastelanleitungen gibt.
CARLSEN, ab 4 J., 32 S., durchg. farb. ill., geb., € 14,90

kuhlAnke Kuhl
Höchste Zeit, Herold!

Jeder kennt den Herold: Das ist der Held, der in den Sagen immer die schwersten Prüfungen besteht, gegen Ungeheuer kämpft (und natürlich siegt!) und die Menschen von schlimmen Plagen befreit. Aber unser Herold hat heute Sorgen: Er will nämlich zu seinem Tochterherz Urselchen, die Geburtstag hat. Und auf dem Weg dahin muss er 13 Prüfungen bestehen: Er ist eigentlich schon viel zu spät dran! Am Anfang sind sie ja noch leicht: 42 Maden essen kann ja schließlich jeder, oder? Aber wie soll Herold bloß dem glibberigen Schleimgiganten entgehen? Oder aus dem tiefen Loch rauskommen, in das er gefallen ist? Ob er es noch rechtzeitig zu Urselchens Geburtstag schafft, wird nicht verraten. Aber dass es jede Menge zu lachen gibt, soll ruhig jeder wissen!
KLETT KINDERBUCH, ab 4 J., 40 S., durchg. farb. ill., geb., € 13,95

kuhlmannTorben Kuhlmann
Lindbergh
Die abenteuerliche Geschichte einer fliegenden Maus

Als die neugierige Maus merkt, dass alle ihre Freunde verschwunden sind, will sie auch fort aus Hamburg, am besten nach Amerika. Eines Nachts beobachtet sie Fledermäuse – und hat die zündende Idee! Aus zusammengesuchten Materialien konstruiert sie eine Flugmaschine und startet vom alten Michel aus Richtung Westen. Ob sie wohl ankommt in New York? In wunderbaren Bildern erzählt der Autor, selbst ein Fan kurioser Erfindungen, von dem großen Traum der mutigen kleinen Maus.
NORDSÜD, ab 5 J., 96 S., durchg. farb. ill., geb., € 17,95

langenAnnette Langen / Constanza Droop
Briefe von Felix
Ein kleiner Hase auf Weltreise

Der kleine Stoffhase Felix hat Geburtstag! Schon 20 Jahre ist es her, dass der kleine Kuschelhase seiner besten Freundin Sophie das erste Mal verloren ging. Bevor er wohlbehalten zu ihr zurückkehren konnte, hat er die ganze Welt bereist. Von London und Paris, Rom, New York und den Pyramiden schreibt er nach Hause und erzählt, was ihm unterwegs so alles passiert ist. Jetzt gibt es seine spannenden Erlebnisse und all seine Briefe in einer limitierten Sonderausgabe in besonders hochwertiger Ausführung mit Goldfolie im Schuber.
COPPENRATH, ab 4 J., 40 S., durchg. farb. ill v. Constanza Droop, geb., € 10,-

maerkerBirgit Märker
Kinder-Holzwerkstatt
Erste Holzarbeiten für Kinder ab 5 Jahren

Holz ist ein toller Werkstoff, es lässt sich sägen, schleifen, bemalen und kleben. Ideal, um daraus wunderbare Fantasiewesen, Haustiere, Klangspiele, eine Ritterburg und noch viel mehr zu gestalten. Dieses kreative Bastelbuch stellt die benötigten Werkzeuge vor, leitet in die korrekte Handhabung ein und verweist auf die richtigen Arbeitstechniken. Detaillierte Zeichnungen und Schritt-für-Schritt-Anleitungen sorgen für garantiertes Gelingen beim Basteln und Gestalten der Modelle.
CHRISTOPHORUS, ab 5 J., 96 S., durchg. farb. ill., geb., € 14,99

pautnerNorbert Pautner
Mein Knete-Lexikon
Wilde Tiere

Auf der Suche nach einer lustigen Beschäftigung schon für die Allerkleinsten? Geben Sie Ihren Kindern doch ein paar Päckchen bunter Knete in die Hand. Und siehe da, schon stolzieren Elefant, Löwe, Orang-Utan und viele andere wilde Tiere durch das Kinderzimmer. Nach einer Einführung zum Umgang mit Knete und dem grundsätzlichen Aufbau der Tiere zeigen ausführliche Anleitungen, wie die kleinen Künstler vorgehen müssen. Als besonderes Extra gibt es zu jedem Tier noch eine Seite mit Fotos und Informationen. Ein toller Spaß!
VELBER, ab 3 J., 48 S., durchg. farb. ill., geb., € 9,99

oertelAndrea Schütze / Katrin Oertel
Ganz schön wackelig!
Mitmach-Geschichten vom Balancieren

Ruhig auf einem Bein zu stehen, ist ja schon schwierig genug, dann noch die Augen schließen – und hoppla, wetten, dass da jeder ins Wackeln gerät? In diesem liebevoll illustrierten Bilderbuch finden sich viele lustige Geschichten zum Thema Balance und Gleichgewicht. Da gibt es Elisabeth, die auf einem Baumstamm balanciert, Seiltänzer im Zirkus oder Plitschplatsch, den kleinen Seehund, der so geschickt mit dem Ball umgeht. Das macht nicht nur Spaß beim Lesen und Schauen, sondern auch ganz bestimmt beim Nachmachen und Ausprobieren.
VELBER, ab 3 J., 32 S., durchg. farb. ill., geb., € 9,99

Buchpremiere /// Pina Bausch backstage /// 10. April 2014 /// 19.30 Uhr /// Werth 79 /// Eintritt frei

 

«Ein Glücksfall, der nicht hoch genug
eingeschätzt werden kann.»
Salomon Bausch

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KH. W. Steckelings – Pina Bausch backstage

Vor 40 Jahren – zur Spielzeit 1973/74 – übernahm Pina Bausch (1940-2009) die Tanzabteilung der Wuppertaler Bühnen und löste mit ihren Produktionen bald heftige Kontroversen aus. Wer klassisches Ballet erwartete, sah sich plötzlich mit einem theatralen Spiel konfrontiert, wobei die Tänzer auch sprachen, sangen, lachten und weinten. Das Publikum war gespalten: Die einen verließen Türe knallend die Vorstellung, die anderen waren hingerissen; in der Presse brach ein Sturm los. Mit ihrer Gruppe emanzipierte Pina Bausch den Tanz und machte aus ihm eine eigene, neue Form des Theaters. Dies war eine Revolution, die bald ein weltweites Echo hervorrief und den Tanz international neu definierte.

Stefan Koldehoff, Redakteur beim Deutschlandfunk und Herausgeber des Buches, unterhält sich mit dem Photographen KH W. Steckelings über seine Beziehung zu Pina Bausch, die Entstehung seiner außergewöhnlichen Bilder und die kulturelle Atmosphäre im Wuppertal der 1970er Jahre.
Donnerstag, 10. April 2014 / 19.30 Uhr / Bücher Köndgen Barmen / Werth 79 / 42275 Wuppertal / Eintritt frei

Ein Zeuge der ersten Stunde war der Filmemacher und Fotograf KH. W. Steckelings. Pina Bausch lud ihn ein, ihre Compagnie bei den Proben und in den Pausen mit der Kamera zu begleiten. Steckelings tat dies mit größter Unauffälligkeit und intimer Empathie: Die Tänzer nahmen seine Anwesenheit augenscheinlich kaum wahr; nichts an seinen Aufnahmen wirkt irgendwie gestellt oder gekünstelt. Der Betrachter fühlt sich direkt hineinversetzt in den künstlerischen Prozeß jener Anfangsjahre, als Pina Bausch und ihre Gruppe neue tänzerische Ausdrucksformen entwickelten. Mehr noch: Steckelings hatte seinerseits den Blick des Choreografen, der in den zufälligen Konstellationen der Übungsarbeit das Bild zu sehen vermochte. So sind seine Fotos mehr als nur Dokumente aus der Anfangszeit von Pina Bausch, sondern Werke von eigenem künstlerischem Rang – eine Entdeckung!

Pina_lachend KopieErschienen in Kooperation mit der Pina Bausch Foundation.
Mit einem Vorwort von Salomon Bausch sowie einem Essay von Nora und Stefan Koldehoff.

KH. W. Steckelings: Pina Bausch backstage
Herausgegeben von Stefan Koldehoff.
30 x 21 cm, 184 Seiten, Leinen mit Schutzumschlag
CHF 45.00 / EUR 36.00 // ISBN 978-3-907142-99-8Proberaum_03

KH. W. Steckelings, geboren 1930 in Berlin- Dahlem, kam mit drei Jahren nach Wuppertal. Er absolvierte eine Ausbildung zum Industrie- Kaufmann und zum Textil-Ingenieur. Seit Mitte der 1960er Jahre realisierte er zahlreiche Kurz- und Dokumentarfilme, die mit mehreren inter- nationalen Preisen ausgezeichnet wurden. 1974 Hinwendung zur Fotografie. 1987 Berufung in die «Deutsche Gesellschaft für Photographie» (DGPh). Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland. Passionierte Sammeltätigkeit zur Vor- und Frühgeschichte der Fotografie und des Films, Mitbegründer des Museums «Camera obscura» zur Vorgeschichte des Films im Wasserturm Mühlheim/Ruhr, das seit 2006 seine Sammlung zeigt. Autor eines umfassen- den Werks zur Geschichte der Lithophanie vom 18. bis 20. Jahrhundert («Leuchtender Stein», Dresden 2014). KH. W. Steckelings lebt in Wuppertal.

Salomon Bausch, geboren 1981, studierte Rechtswissenschaften. Er ist Vorstand der Pina Bausch Foundation, die er 2009, dem Wunsch seiner Mutter folgend, gründete.

Nora Koldehoff, geboren 1974, studierte Industriedesign an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg. Sie arbeitet als freie Autorin in Köln.

Stefan Koldehoff, geboren 1967 in Wuppertal; hat Kunstgeschichte, Germanistik und Politikwissenschaft studiert; arbeitet als Kulturredakteur beim Deutschlandfunk in Köln.

Buchpremiere /// Pina Bausch backstage /// 10. April 2014 /// 19.30 Uhr /// Werth 79 /// Eintritt frei

 

[Sanja bloggt]: Lena Klassen – Wild

Lena Klassen – Wild
Drachenmond-Verlag
381 Seiten
ISBN: 978-3-931989-79-8
14,90 €
Empfohlen ab: 12 Jahren

Zur Autorin:
Lena Klassen, geboren 1971 fing schon früh mit dem Schreiben an. Später studierte sie Literaturwissenschaften und lebt nun mit ihrem Mann und einem Haufen Tieren in einem Haus mit einem großen Garten und schreibt weiter spannende Geschichten. Für Blanvalet schreibt Lena Klassen unter dem Pseudonym “Maja Winter” Fantasy-Romane.

Zum Buch: 
In “Neustadt” lebt die siebzehnjährige Pi zusammen mit ihren Mitschülern und hat nicht nur die Schule im Sinn. Sie beschäftigt vor allem die Frage, welcher Partner ihr für die Zukunft zugeteilt werden soll.
Einmal in der Woche holen sich alle Bewohner der “Neustadt” ihre Glücksinjektion ab. Sie soll das Leben in erträgliche Bahnen lenken. Gefühle, Krankheiten, Kummer und Leid kennt man nicht in “Neustadt”. Auch Blumen, Düfte und sogar die Kinder werden künstlich erzeugt. Doch Pi ist nicht so glücklich wie die anderen und lebt in einer Dunstwolke, die sie nur schemenhaft ihre Umwelt wahrnehmen lässt.

Niemals stellt jemand das System in Frage, und wenn doch, wird er aus dem System isoliert und muss in die Wildnis. Dort, hinter dem Zaun, herrschen noch Krankheit und Tod. Alle, bis auf Pi, sind glücklich mit ihrer Glücksinjektion – doch dann geschieht das Unfassbare: Die Glücksdosis versagt! Pi muss eine Entscheidung treffen: Für das System und gegen ihre Freiheit oder für die eigenen Entscheidungen, aber den sicheren Tod vor Augen. Wie würdest Du Dich entscheiden?

Meine Meinung:
Zunächst hatte ich Probleme in die Geschichte hinein zu tauchen, mich darauf einzulassen. Ich fand die Namen wie “Glücksstadt” und “Neustadt” einfallslos. Doch nach ein paar Seiten verflog das merkwürdige Gefühl, die Geschichte rund um Pi hat einfach Sogwirkung! Am Ende dachte ich sogar: Wow! Wieso stand das Buch eigentlich die ganze Zeit ungelesen im Regal? Das hatte es nicht verdient.

Die Geschichte ist gut konstruiert. Pi, die Ich-Erzählerin, lebt in Neustadt, doch irgendwie fühlt sie sich nicht ganz dazugehörig. Ob es daran liegt, dass die Glücksinjektion bei ihr anders zu wirken scheint? Und was ist mit Lucky, ihrem besten Freund, der nun ihrer besten Freundin Moon – dem perfekten Mädchen – zugeteilt wird? Wer wird Pi zugeteilt, um das Leben mit ihr gemeinsam in Neustadt zu bestreiten bzw. so weit zu erleben, wie es die Glücksinjektion zulässt?

Als Pi mit ihren Klassenkameraden die wöchentliche Glücksinjektion abholen will, bemerkt sie zunächst keinen Unterschied. Doch allmählich schwant ihr, das etwas nicht stimmt. Spätestens als ein Mitschüler vom Dach fällt und alle anderen aufgrund ihrer Glücksinjektion gleichgültig weitermachen, sind sich Pi, Lucky und ein weiteres Mädchen sicher: Die Glücksinjektion hat versagt.

Die drei lernen zum ersten Malen im Leben, die eigenen Gefühle kennen. Sie können nicht verstehen, warum sie davon ferngehalten werden sollen.

“Wilde Gefühle.  Sie lagen in der Luft.  Sie waren stärker als jede Droge.  Sie 
belebten jedes Herz.  Es musste doch zu spüren sein – für alle?” (S. 107)

Was weiter geschieht, bleibt natürlich geheim ;-) Nur soviel sei verraten: Während der erste Teil des Buches in Neustadt spielt, geht es im zweiten Teil hinter den Zaun in die Wildnis. Welche Gefahren dort lauern, erfährt Pi bald am eigenen Leib, doch schwerer wiegt die Frage, ist das System im Unrecht? Wie kommt sie allein zurecht, nach dem sie ihre große Liebe zurücklassen muss?

“Sammle jedes Gefühl, Pi, sagte er.  Jeden Ärger, jede Regung Wut, jedes ehrliche
Lachen.  Für mich.  Nimm alles mit, Pi, für mich.” (S. 233) 

Eigentlich ist dies eine sehr tiefgründige Erzählung, die zum Nachdenken anregt. Ist das, was uns vorgegaukelt wird, einfach so hinzunehmen oder lohnt es sich aufzustehen und zu kämpfen? Pi jedenfalls will nicht länger in ihrer Dunstglocke leben und nimmt dafür sogar den Tod in Kauf.

Lena Klassen schickt den Leser auf eine atemberaubende Odyssee der Gefühle. Wild und unbezähmbar sind die Gedanken, die in Pi bahnbrechend  hervortreten. Als Leser wird man  hin- und hergezogen und leidet nicht nur einmal, mit der außergewöhnlichen Protagonistin.

Ich kann “Wild” nur wärmstens weiter empfehlen. Ich muss es jedem ans Herz legen, der eine Achterbahn der “wilden” Gefühle bevorzugt und der einfach mal eine etwas andere Geschichte lesen will, die aus dem Einheitsbrei hervorsticht.

 

[Sanja bloggt]: Amy Crossing – Raum 213 – Harmlose Hölle


Amy Crossing – Raum 213 Harmlose Hölle #1

Loewe-Verlag
172 Seiten
ISBN: 978-3-7855-7871-1
7,95 €
Empfohlen ab: 12 Jahren

Zur Autorin:
Amy Crossing verlebte ihre Kindheit und Jugend in Maryland. Im Alter von 17 Jahren zog sie mit ihrer Familie nach England. Mittlerweile lebt sie sehr zurückgezogen in der Nähe von New York.


Zum Buch:

Harmlose Hölle ist der Auftakt einer neuen Jugendbuch-Serie um den Raum 213. Bei diesem Raum handelt es sich um ein leerstehendes Klassenzimmer, in der Eerie High School. Der Raum wurde vor Jahren verschlossen, weil er angeblich nicht an das Strom-und Wassernetz angeschlossen wurde. Doch das glaubt an der Eerie High niemand. Vielmehr soll es sich bei dem Raum um das personifizierte Böse handeln. Für jeden, der den Raum betritt, ist plötzlich nichts mehr so, wie es war und er muss seine ganz eigene Hölle durchleben.

Im ersten Teil der Serie geht es um Liv, die auf einer Party mit ansehen muss, wie ihr Freund Daniel eine andere küsst. Alle Beteuerungen, das Mädchen nicht zu kennen, lässt Liv mitsamt dem Freund im Raum stehen und verlässt sofort die Party. Auf dem langen und dunklen Heimweg wird sie plötzlich von Ethan verfolgt. Sie hat Angst ermordet zu werden, doch Ethan redet nur mit ihr und verschwindet wieder. Von da an, kämpft sie nicht nur gegen ihren (Ex-) Freund, der Liv unbedingt zurückgewinnen will, sondern wird auch noch von Ethan gestalkt. Es stellt sich heraus, dass Ethan vor 2 Jahren in Raum 213 war und danach in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen wurde.

Als kurz danach im alten Baumhaus, in dem Liv und ihr Bruder als Kinder gespielt haben, die Leiche eines Mädchens gefunden wird, beginnt für Liv ein Alptraum, aus dem es kein Entrinnen zu geben scheint. Sie weiß nicht mehr, wem sie trauen kann und wird dazu noch weiter von Ethan und Daniel bedrängt. Aber auch ihr Bruder verhält sich auf einmal sehr merkwürdig.


Meine Meinung:
Ich muss gestehen, ich war sehr neugierig auf das Buch und habe es mir sofort besorgt. Die wenigen Seiten laden auch geradezu zum schnellen “mal eben Zwischendurch” lesen ein.

Die Autorin versteht es gekonnt, den Leser geradezu ans Buch zu fesseln. Die Spannung steigt stetig an und es kommen immer weitere unglaubliche Details ans Licht. Immer wieder wird die Handlung unterbrochen und wir erfahren, was vor zwei Jahren im Raum 213 geschehen ist. Mit jeder Seite kommen wir der Auflösung näher, trotzdem versteht es Amy Crossing weitere Haken zu schlagen und Fiktion und Wirklichkeit miteinander zu verschmelzen. Was ist wahr? Wem kann Liv noch trauen? All diese Fragen ziehen den Leser geradezu in ihren Bann.

Obwohl das Buch mit seinen 172 Seiten keine tiefgründigen Protagonisten und Handlungsstränge bieten kann, ist es doch nicht oberflächlich geraten. Ich hätte mir am Ende ein wenig “mehr” Raum 213 gewünscht. Trotzdem sehe ich den weiteren Bänden gerne entgegen.

Hervorzuheben ist noch, dass der Preis von 7,95 € auch den Code für das ebook erhält.

  • Band 2 “Arglose Angst” erscheint am 10.03.2014
  • Band 3 “Gefühlvolles Grauen” – es steht noch kein Termin fest
  • Band 4 “Falsche Furcht” – auch hier steht noch kein Termin fest


Fazit:

Ein spannender Auftakt, der zwar kleine Schwächen aufweist, aber dennoch überzeugen kann. Für Thriller-Neulinge empfehlenswert!

[Brenner bloggt] Das Beste aus 2013 – eine ganz subjektive Auswahl.

Bevor die Frühjahrs-Novitäten auf den Markt kommen, haben wir noch etwas Zeit für die besten Bücher aus dem vergangenen Jahr. Neben den von mir bereits begeistert besprochenen Titeln wären da:
lola BenskyLily Brett mit „Lola Bensky“, im November 2013 als Taschenbuch bei Suhrkamp erschienen (2012 gebunden ebenda). Dieses Buch ist die Quintessenz aus Lily Bretts bisherigen Romanen. Lola Bensky ist 19 Jahre alt, als sie für eine australische Musikzeitschrift die Pop- und Rockgrößen der Welt interviewt. Cher, Mick Jagger, Jimi Hendrix, Janis Joplin und Jim Morrison lernen wir von einer ganz neuen Seite kennen! Aber der Schwerpunkt des teils autobiografischen Romans liegt in der Entwicklung eines unsicheren, pummeligen, jüdischen Mädchens mit traumatisierten Eltern und einer schweren Vergangenheit zu einer (fast) selbstbewussten Frau, die mit sich im Reinen ist. Das Buch ist wunderschön, traurig und lustig und vor allem sehr rund, in sich geschlossen.
Lily Brett: Lola Bensky ///  Suhrkamp 2013 Taschenbuch  ///  9,99 Euro

lehaneDennis Lehane hat mit „In der Nacht“ ein fast vergessenes Genre mit neuem Leben gefüllt. Er entführt uns nach Amerika, in die Zeit der Prohibition, der Gangsterbanden, Schwarzbrenner und Schmuggler. Sein Protagonist ist ein junger Kleinkrimineller aus gutem Haus mit einer schwierigen Vaterbeziehung. Idealismus, Mut und Gerechtigkeitssinn machen seine Persönlichkeit aus. Im Laufe der Jahre steigt er zum größten und mächtigsten Rum-Schmuggler auf. Auf seinem Weg muss er eine harte Schule durchlaufen: Er liebt und leidet, gerät ins Gefängnis und beißt sich mit Härte und Ehrgeiz durch. Seinen Idealismus verliert er dabei immer mehr. In Lehanes Welt herrschen eiskalte Männer und schöne Frauen, Gewalt und Erotik. Ein sehr fesselndes Buch, das den Leser nicht mehr los lässt!
Dennis Lehane: In der Nacht ///  Diogenes 2013 gebunden ///  22.90 Euro

saufitDas wohl unterhaltsamste Sachbuch aus dem Jahr 2013 ist „Saufit“ von A.J. Jacobs. Der Autor berichtet über den Selbstversuch, innerhalb eines Jahres zum gesündesten Menschen zu werden. Er probiert alle heilbringenden Trends in Puncto Ernährung und Bewegung aus: Das Arbeiten im Stehen am Notebook, während die Füße auf dem Laufband gehen, ist nur eine von vielen Neuerungen in seinem Alltag! Die Mittel und Ratschläge, die er von Experten bekommt sind teilweise kurios und viele Heilsbotschaften widersprechen sich. Aber Jacobs lässt tapfer alles über sich ergehen und kommt, schlank und fit, zu dem richtigen Schluss: Die  gesündeste Lebensführung besteht ganz simpel aus einer guten Ernährung, regelmäßiger Bewegung und Entspannung. Sein „Ratgeber“ hat mir viel Spaß bereitet und mich inspiriert, mehr für mich und meine Gesundheit zu tun.
A.J. Jacobs: Saufit   Ullstein 2013 tb   11,99 Euro

Almuth Brenner

Almuth Brenner

Almuth Brenner, unsere frühere Abteilungsleiterin Belletristik, bloggt auf wiederholtem Kundenwunsch ihre Lesetipps.

[Sanja bloggt]: Allen Zadoff – Boy Nobody

Allen Zadoff – Boy Nobody
bloomoon
333 Seiten
ISBN: 978-3-8458-0005-9
16,99 €

 

 

Zum Autor:
Allen Zadoff hat 2010 mit Food, Girls and Other Things I Can’t Have den Sid Fleischman Humor Award gewonnen. Er lebt in Los Angeles, wo er an Boy Nobodys weiterem Schicksal schreibt.

Zum Buch:
Boy Nobody ist kein gewöhnlicher Junge. Er ist 16 Jahre alt und wurde bereits vor 4 Jahren zum Auftragskiller ausgebildet. Seitdem fährt er durch halb Amerika von einem Job zum nächsten, von einem Schicksal zum Anderen und tötet eiskalt sein Zielobjekt. Dafür hat er ein jahrelanges Training hinter sich gebracht und er ist verdammt gut in seinem Job. Doch in seinem nächsten Auftrag läuft nicht alles glatt und er hätte nie geglaubt, den alles entscheidenden Fehler zu machen: Boy Nobody hätte nie gedacht, sich zu verlieben…

Meine Meinung:
Die Geschichte geht ab wie nichts. Es ist kaum vergleichbar mit anderen Büchern, denn wo gibt es schon einen jugendlichen Auftragskiller?
Boy Nobody ist kalt, emotionslos und präzise. Genau dafür wurde er ausgebildet. Gewollt hat er das sicher nicht, doch nach dem er da so “hineingeschlittert” ist, kennt er nur noch den Tod als seinen ständigen Begleiter.

Nach dem plötzlichen Tod seiner Eltern, nimmt sich die “Organisation” seiner an. Eine Frau namens “Mutter” kümmert sich um ihn und “Vater” vergibt die Aufträge.

“Was ist mit meinen Eltern?”
“Tot.”
Das war das erste Wort, das sie je zu mir sagte. Ich hatte keine Ahnung, dass der Tod die Grundlage unserer Beziehung werden sollte.
(Allen Zadoff / Boy Nobody / S. 39)

Als Boy Nobody seinen letzten Fall beendet und sein Zielobjekt eliminiert hat, erhält er den Auftrag den Bürgermeister von New York zu töten. Doch dafür hat er dieses Mal nur 5 Tage Zeit – normalerweise dauern seine Jobs mehrere Wochen oder gar Monate, bis er sich das Vertrauen der Zielperson erschleicht. Doch nur 5 Tage?

Boy Nobody wird in die örtliche Schule eingeschleust und freundet sich bereits am ersten Tag mit Sam, der Tochter des Bürgermeisters an. Sie lädt Nobody noch an diesem Abend auf eine Party in Ihre Privatwohnung ein. Bis hier hin läuft alles glatt, aber aus unerfindlichen Gründen beginnt Boy Nobody zu zögern und verschenkt die erste Chance sein Zielobjekt zu töten.

Doch das ist nicht alles. Boy Nobody wird von einem mysteriösen Schatten verfolgt und muss bald um sein eigenes Leben kämpfen. Dann verliebt er sich ausgerechnet noch in Sam. Kann er ihr Vertrauen missbrauchen und sie so verletzen, indem er ihren Vater tötet? Plötzlich erhält er einen neuen Auftrag. Sein Zielobjekt hat sich geändert und Boy Nobody gerät mehr denn je in einen Gewissenskonflikt.

Keine Frage, mit Boy Nobody betreten wir völliges literarisches Neuland. Jugendliche Helden gibt es zu Hauf, aber einen zunächst gefühlskalten Auftragskiller? Wohl kaum.

In der ersten Hälfte ist das Buch düster und kalt. Wir erfahren mehr aus dem Leben von Boy Nobody und wie er so geworden ist, von seinem persönlichen Antrieb und seiner Einsamkeit. Eine Einsamkeit, die er selbst kaum erkennt.

In der zweiten Hälfte wandelt sich diese Kälte in wohlige Wärme, dem Gefühl der ersten Liebe und Machtlosigkeit. Boy Nobody ist mit seinen Gefühlen völlig überfordert und beginnt seine Organisation zu hintergehen.

Mir hat das Buch gut gefallen. Die Kapitel sind kurz und die Seiten fliegen nur so dahin; ein richtiger Pageturner. Die Szenen, vor allem die Kampfszenen, sind bildhaft beschrieben und lebendig, nahezu wie in einem James-Bond-Film.

Leider bleibt der Hintergrund zu der Organisation im Dunkeln. Themen werden schemenhaft angerissen und nicht weiter zur Aufklärung gebracht. Einiges hätte mich hier noch interessiert, wie z.B. wer steckt hinter der Organisation und wie finanziert sie sich? Ich hoffe hierzu erfahren wir noch mehr in dem oder den nächsten Teilen.

Das Ende wurde dann abrupt zum Abschluss gebracht und man fragt sich, war es das etwa jetzt? Ist es wirklich so ausgegangen? Leider ja, kann ich nur sagen.

Leseempfehlung: ab 14 Jahren

Fazit:
Trotz mancher Ungereimtheiten, ein geradezu spannendes Jugendbuch mit einem ungewohnten Helden, der dem Leser sehr ans Herz wächst.

Winter: Wie die Helene zur Birne kam

Gerichte_Geschichte_02.inddWinter, James
Wie die Helene zur Birne kam

50 Rezeptklassiker und ihre Geschichte

Schon einmal überlegt, wie das Dessert »Birne Helene« zu seinem Namen kam? Dieses Kochbuch klärt auf und überrascht mit vielen weiteren Anekdoten, die sich um seine 50 berühmten Gerichte ranken.

Auch Rezepte können Karriere machen und Weltruhm erlangen. Man nehme nur jenes Gericht, das seinen Ruf dem Hollywoodstar Clark Gable zu verdanken hat, den Caesar Salad. In der Regel besteht er aus Römersalat, einer speziellen Vinaigrette, Croutons und Parmesan. Oder die Pawlowa, eine leckere Nachspeise aus Baisermasse, mit Sahne gefüllt und serviert mit frischen Früchten. Aber warum heißen der Caesar Salad, die Pawlowa oder die Birne Helene so, wie sie heißen? Tja, um hier kundig zu werden, braucht es schon einen klugen Kopf wie James Winter. Der britische Starkoch erzählt auf stets amüsante Weise die Hintergrundgeschichten, denen die 50 Gerichte seines Kochbuchs ihren Erfolg verdanken. Und er vergisst darüber natürlich die Rezepte nicht.

192 Seiten, 200 Farbabbildungen,
gebunden, € 29,95,
ISBN 978-3-7667-2041-2
(Callwey)