Patrick Rothfuss: Die Furcht des Weisen. Teil 2

Erleben Sie im 2. Band, wie Kvothe im Feenreich der betörenden  Felurian begegnet, die ihn durch ihre märchenhafte Schönheit fast willenlos macht. Nur durch eine List kann er sich aus ihren Armen befreien. Und sein Weg führt ihn weiter zu den stillen Kriegern der Adem, von denen er die hohe Kunst des Lethani erlernt und das Schwert Saicere verliehen bekommt. Mit ihm und einem von Felurian gewobenen Schattenmantel tritt er die Reise zurück zum Hof des mächtigen Maer an, doch unterwegs wartet entsetzliches Unheil auf ihn …

Mit »Die Furcht des Weisen« legt Patrick Rothfuss den zweiten Teil der Königsmörder-Chronik-Trilogie vor, der in den USA bei Kritikern und Fantasylesern begeistert aufgenommen wurde und schon bald einen der vorderen Plätze in der New York Times Bestsellerliste belegte.

Patrick Rothfuss, geboren 1973 in Madison (Wisconsin), unterrichtet als Universitätsdozent und lebt in Wisconsin. In seiner Freizeit schreibt er satirische Kolumnen und versucht sich in Alchemie. „Der Name des Windes“ ist sein erster Roman.
2007 wurde Patrick Rothfuss für seinen Roman „Der Name des Windes“ mit dem Quill Award sowie dem Pulishers Weekly Award für das beste Fantasy-Buch des Jahres ausgezeichnet, 2009 hat das Buch den Deutschen Phantastik Preis als bester internationaler Roman erhalten.

Übersetzt von Jochen Schwarzer, Wolfram Ströle
Klett-Cotta Verlag, € 22,95

Januar 2012 – gebunden – 522 Seiten
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John Henry Eagle: Der eiserne König

Ein phantastisches Abenteuer: Mit schlauem Mut und listigem Witz machen sich acht märchenhafte Helden auf den gefährlichen Weg gegen die dämonischen Mächte des eisernen Königs.
Dunkle Seelen regieren das Land Pinafor. Noch ruht der Eiserne König in seinem Grab. Wenn er aufersteht, droht der endgültige Untergang des Reiches. Doch es gibt Hoffnung: ein Mädchen mit grünen Augen, honigfarbenem Haar und Sommersprossen, auf ihren Rücken ist ein Labyrinth tätowiert, eine rätselhafte Karte. Dieses geheimnisvolle Mädchen zu finden, ist der Auftrag, der an Hans ergeht. Unter dem Schutz der dreizehn weisen Weiber zieht Hans mit Sneewitt und ihren Gefährten los. Aber der grausame Krieger Grimm und die sieben Raben sind ihnen voraus. Um seine Welt zu retten, dringt Hans immer tiefer ein in das unheimliche und verzauberte Land. Seine große Suche wird zu einem märchenhaften und phantastischen Romanabenteuer. Ein Epos – unheimlich wie Grimms Märchen, zauberhaft wie »Die unendliche Geschichte«, phantastisch wie der »Herr der Ringe«

John Henry Eagle wurde 1971 als Sohn eines in der Lüneburger Heide stationierten britischen Offiziers und einer deutschen Mutter geboren. Nach einem wechselhaften schulischen Werdegang, der ihn an mehrere Internate führte, arbeitete er sich in London zum Börsenmakler hoch, stieg dann aber aus und kehrte nach Deutschland zurück, um sich dem Schreiben zu widmen. Er verfasste unter Pseudonym Drehbücher, Schauerromane und Szenarios für Graphic Novels. >Der Eiserne König< ist das erste Buch, das unter seinem wahren Namen erscheint. Er lebt mit vielen Katzen in der Nähe von Berlin.

Fischer FJB, € 19,99

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„Der Junge liest ja nicht“ – Geschenkideen für Ratlose

Neulich wurde mir bewusst, wie schnell die Zeit als Buchhändlerin vergeht. Drei sehr junge Männer strebten in unterschiedliche Richtungen der besten aller Buchhandlungen – der eine zu den Krimis, der zweite verweilte am Fantasyregal, der dritte entschwand um die Ecke in Richtung Naturwissenschaften. Erst vor Kurzem waren diese Männer noch sehr, sehr viel jünger gewesen und ich hatte sie über ihre Mütter kennengelernt. Drei verzweifelte junge Frauen, die durch die Kinderbuchabteilung gewandert waren, Bücher angeschaut, seufzend wieder zurückgestellt und auf meine Frage, was sie denn suchten, entmutigt geantwortet hatten: „Der Junge liest ja nicht!“

Glücklicherweise haben einige Autoren genau für diese Zielgruppe geschrieben. Und so ist für die Mütter, Väter, Omas, Opas, Tanten … und vor allem für die (ca.10-jährigen) Jungs, die beschenkt werden sollen, die „Lese“-Welt wieder in Ordnung! Alle hier ausgewählten Bücher haben viele Unterbrechungen durch Comics oder Bilder. Sie lesen sich dadurch ganz mühelos und sind teilweise superlustig oder richtig spannend.

Kinney, Jeff: Gregs Tagebuch, Comic-Romane, Bände 1-6. Es gibt auch noch ein Freundschaftsbuch, ein Tagebuch zum Selbsteintragen sowie fein bedruckte Stifteboxen.

Bertram & Schulmeyer: Coolman und ich, Comic-Romane, Bände 1-4.

Kai und Coolman sind wie Pech und Schwefel – nur dass Coolman ein ebenso ungebetener wie unsichtbarer Begleiter ist, der Kai den letzten Nerv raubt und ihn in ultrapeinliche Situationen stolpern lässt.

Schmeißer, Frank: Schurken überall!

Lustig, verrückt und temporeich geht es bei den dreieinhalb Superhelden zu, die zusammen als (fast) unschlagbares Team mindestens die Welt retten.

Angleberger, Tom: Yoda ich bin, alles ich weiß und der Folgeband Darth Paper schlägt zurück – jeweils mit genialen Origami-Falt-Anleitungen für die Yoda bzw. Darth Vader-Figur. Meine ganz besonderen Lieblinge für Jungs, die Star Wars lieben (und das sind quasi alle!!!) Dazu auf Wunsch und bei Lieferbarkeit: das passende Laserschwert für den künftigen Jedi-Ritter. Wenn DAS kein Geschenk ist!

Ebenfalls gut geeignet sind ganze Reihen wie Tatort Geschichte, Ratekrimis, die so ganz nebenbei Historie vermitteln und: 1000 Gefahren, du entscheidest selbst: eine Reihe spannender Bücher, bei denen der Leser die verschiedenen Wendungen der Handlung selbst in der Hand hat. Bei ganz hartnäckigen Fällen, die sich dem Lesen konsequent verweigern, setze ich auf Sachbücher mit genau den Themen, die Jungs zum Weiterlesen reizen. Schon mancher 8-jährige hartgesottene Nichtleser vertiefte sich hocherfreut in das Buch Wissen macht AH! – Phänomenale Erfindungen oder das geniale Mein Krabbeltier Zoo.

Es gibt sie also, die Bücher für Jungs, damals wie heute. „Meine“ drei Ex-Lesemuffel lesen längst freiwillig, machen um die Kinderbücher mittlerweile aber einen großen Bogen. (Sie schauen allerdings verstohlen in die Richtung von Gregs Tagebüchern, das habe ich mehrfach genau gesehen). Und ich bin mir sicher: Irgendwann landen sie wieder bei mir in der Kinderbuchabteilung – als Väter, die tolle Erinnerungen an die Zeit haben, die sie schmökernd mit den Helden ihrer Kindheit verbrachten.

Bis zum nächsten Lesetipp!

(Manuela Sanne)

Dieter Vieweger, Abenteuer Jerusalem

Bücher Köndgen, Werth 79, Wuppertal-Barmen
Montag, 28. November 2011, 19:30 Uhr
Der Eintritt ist frei, um Voranmeldung wird gebeten.

Prof. Dr. Dr. Dieter Vieweger, geboren 1958 in Karl-Marx- Stadt, ist Alttestamentler und Archäologe. Seit 1993 lehrt er alttestamentliche Wissenschaft und biblische Archäologie an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal und ist Direktor des Biblisch-Archäologischen Instituts.

Er lebt und arbeitet in Jerusalem, Amman und Wuppertal.

Die Stadt Jerusalem ist das Zentrum dreier Weltreligionen, die auch die abrahamitischen Religionen genannt werden. Das Judentum, das Christentum und auch der Islam haben hier ihre heiligsten Stätten. Entsprechend bewegt ist auch die Geschichte dieser Stadt bis auf den heutigen Tag. Das vorliegende Buch versucht für Kinder und Jugendliche etwas von dieser Jahrtausende alten Geschichte lebendig werden zu lassen, gibt aber auch eine einführenden Überblick über die drei große Religionen. Mehr noch: es erklärt kritisch und unabhängig, warum es schon so lange um diese Stadt und das Land solche heftigen und kriegerischen Konflikte gibt. Erzählt wird dieses Buch vom 12- jährigen Aaron, der seine Großeltern und Jerusalem besucht und während seines Aufenthaltes sich die Stadt erschließt. Alles, was er dort erlebt, stellt er in seinen Weblog. Mit diesem Weblog (www.abenteuer-jerusalem.de) kann man sich das ganze Buch auch interaktiv erschließen und mit Aaron Kontakt aufnehmen. Ein gutes Sachbuch auf der Höhe der Zeit. So macht Geschichte Spaß, so wird heutigen Jugendlichen etwas gut vermittelt nicht nur von der 4000- jährigen Geschichte einer heiligen Stadt , sondern auch etwas von einem der explosivsten Konfliktherde auf unserer Erde. Sehr zu empfehlen für alle Kinder und Jugendliche, die Freude haben am Entdecken und an Geschichte. (Winfried Stanzick)

Muttersohn

Martin Walser, Muttersohn
«Muttersohn» ist ein Abenteuer, ein wilder, ein mit allen Daseinsfarben auftrumpfender Roman. Ein Roman darüber, was die Liebe vermag, was der Glaube vermag, was die Sprache vermag.
«Fräulein Hedwig gegenüber sprach er es zum ersten Mal aus, dass er keinen Vater hatte. Sie meinte natürlich, er sei ein Halbwaise oder der Vater habe sich davongemacht. Er aber, ohne in einen rechthaberischen Ton zu verfallen: Nein. Meine Mutter hat es mir gesagt, dass sie mich geboren habe, ohne dass vorher ein Mann nötig gewesen sei. Dass Fräulein Hedwig dann kein bisschen staunte! Sondern seine Hände nahm und sagte, ihr sei Percy gleich so vorgekommen, als sei er nicht wie alle anderen.»

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