Udo Einenkel kocht »Vegetarische Verführungen«

Mittwoch, 26. September 2012, 19:30 Uhr
Live-Kochshow
Udo Einenkel
»Vegetarische Verführungen«
Eintritt frei, um Voranmeldung wird gebeten
Ort: Bücher Köndgen, Werth 79, Barmen

Ursprünglich wollte Udo Einenkel Rockstar werden. Doch dann wechselte er ins kulinarische Showbusiness, brachte statt der Gitarrensaiten den Kochlöffel zum Schwingen und machte sich mit seinem legendären Bio-Restaurant “Abendmahl” weit über Berlin hinaus einen Namen. Als ausgebildeter Gesundheitsberater, überzeugter Vegetarier und kreativer Foodfotograf bringt er nun eine ganz neue Qualität in die Riege der vegetarischen Kochbücher.

»Vegetarische Verführungen« ist ein Kochbuch für all jene, die Ernährung mit einer ganzheitlichen, nachhaltigen Lebensweise verbinden und dennoch auf Ästhetik und Genuss nicht verzichten möchten. Und echte Qualität – so sieht es Einenkel – muss nicht zwangsläufig mit viel Aufwand verbunden sein. Frei nach dem Credo:

»Ein guter Song klingt auch im Kofferradio. Ein gutes Rezept funktioniert auch auf dem Campingherd.«

Anmeldung:

Nachts in der Buchhandlung – Lesegenuss nach Ladenschluss

Nachts in der Buchhandlung – Lesegenuss nach Ladenschluss


26.9.12 bis 29.9.12

26.9.12:  24:00 – 8:00 Uhr

27.9.12:  22:00 – 3:00 Uhr
und           03:00 – 8:00 Uhr

28.9.12:  22:00 – 3:00 Uhr
und         03:00 – 8:00 Uhr

Nachts in der Buchhandlung
»Lesegenuss nach Ladenschluss«
Eintritt 9,- | Mindestteilnehmerzahl 9
(inkl. Mitternachtssuppe / bzw. Frühstück)
nur mit Voranmeldung!
Ort: Bücher Köndgen | Werth 79 | Barmen

Eine Nacht mit traumhaft guten Seiten: Bücher Köndgen lädt Leseratten und Nachteulen zum Stöbern in der Buchhandlung ein! Wir schließen unser Geschäft ab und Sie ein – natürlich nur, wenn Sie möchten und sich angemeldet haben. Machen Sie es sich mit uns zwischen Bücherstapeln richtig gemütlich.

Hier können Sie sich anmelden. Diese Veranstaltung kostet 9,- Eintritt. Erst ab einer Teilnehmerzahl von 9 Personen und dem Kauf der Eintrittskarte wird diese Anmeldung verbindlich

90 Jahre Bücher Köndgen – 90 Stunden Köndgen Nonstop

Im neunzigsten Jahr feiern wir im neunten Monat und zwar 90 Stunden lang, sprich: vom 26.9. um 6:00 Uhr morgens bis zum 29.9. um 24:00 Uhr abends mit einem spannenden Veranstaltungsprogramm und Ladenöffnungszeiten von 8:00 bis 22:00 Uhr.

Aus dem Programm:

Nachts in der Buchhandlung »Lesegenuss nach Ladenschluss«

Udo Einenkel kocht »Vegetarische Verführungen«

Mitternachtslesung mit Martin Hagemeyer » J.K. Rowling, Ein plötzlicher Todesfall«

Jörg Degenkolb-Değerli: Wortwache@Köndgen

Die Seenotretter!

Die Stiftung Buchkunst präsentiert die »Nacht der schönsten Bücher«

Das magische Baumhaus ist auf Tour.

Lesenacht mit Annette Langen und Mathilda, Mathilda

Täglich finden Sie 900 Bücher für 90 Cent auf unseren Außenwagen. Machen Sie ihr Jubiläumsschnäppchen. Testen Sie den Reclam Bücherautomaten. Schauen Sie sich die Ausstellung ungewöhnlicher Buchobjekte in unseren Fenstern an. Lassen Sie sich durch unsere Jubiläumsveranstaltungen mit Begeisterung und Lesefreude anstecken.

Anmeldung und Kartenreservierungen:
Tel. (0202) 24800-77
E-Mail: 8nach8@koendgen.de

Seit 25 Jahren in Schwelm!

Diese Woche ist es genau 25 Jahre her, dass Bücher Köndgen seine Türen in Schwelm geöffnet hat.

Nach einem kurzem Gastspiel in dem ehemaligen Pelzgeschäft Hugendick im Herbst 1986 konnten nach viel positiver Resonanz der Schwelmer Bevölkerung Ende August 1987 die jetzigen Räume in der Hauptstr. 56 bezogen werden. Damals sorgten u.a. der Zauberer, Drehorgelspielerin und Märchenerzählerin für Unterhaltung der kleinen Leserinnen und Leser.

Im Jahr 2001 wurde die Buchhandlung durch die Hinzunahme des aus Altersgründen ausscheidenden Nachbarladenlokals (Herrenmoden Schmidt/Haarhaus) deutlich erweitert und präsentiert sich jetzt in den beiden verbundenen Fachwerkhäusern im Herzen von Schwelm.

Große und kleine Leser finden dort nicht nur Bücher für jedes Alter und jede Lebenslage sondern auch Kalender, ebooks und Geschenke aller Art. Ein fittes Buchhändlerteam berät gerne persönlich. Ca. 500.000 verschiedene Bücher können bis 18 Uhr bestellt werden und sind am nächsten Morgen in der Buchhandlung.

Zum 25 jährigen Jubiläum werden am Mittwochnachmittag, den 29.8., Waffeln für einen guten Zweck gebacken. Für Kunden gibt es ca. 2.500 Schnäppchen zu je 2,50. Es handelt sich um echtes Antiquariat, Taschenbuch Remittenden und preisfreie Einzeltitel. Zudem wird der älteste Kassenbon gesucht. Als Hauptpreis winken eine Fahrt für zwei Personen zur diesjährigen Frankfurter Buchmesse und 25,- Büchergutscheine.

„Der Spaß am Lesen und die Freude am Verschenken sind ungebrochen“, sagt Geschäftsführer Thomas Helbig und wünscht sich, dass die Schwelmer auch weiterhin vor Ort einkaufen. „Auch wenn Kunden online bestellen, können sie dies lokal machen, z.B. unter www.koendgen.de und damit ihren Standort hier stärken.“

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Neu im Herbst: Heckinghausen. 1300 Jahre an der Grenze zwischen Rheinland und Westfalen

Was ist eigentlich Heckinghausen?

Mit dieser Frage startet Gerhard Dabringhausen im ersten Kapitel seines Buches. Der Schauplatz wird festgelegt – daraus ergeben sich einige durchaus überraschende Fakten – und ein spannendes und facettenreiches Gesamtbild Heckinghausens entsteht.

Über ein Jahrtausend lag Heckinghausen im Grenzbereich, zwischen Sachsen und Franken, zwischen Berg und Mark, zwischen Rheinland und Westfalen, kurzzeitig sogar zwischen Preußen und Bayern. Alte Landwehren, Geschichten von Garnschmugglern, Konfrontationen zwischen Franzosen und Preußen und der Spruch „über die Wupper gehen“ künden davon.

Dieses Buch ist die erste umfassende Darstellung der Geschichte von Heckinghausen und gleichzeitig der Start der neuen Stadtteile-Reihe in der Edition Köndgen.

Gerhard Dabringhausen
Heckinghausen
1300 Jahre an der Grenze zwischen Rheinland und Westfalen
gebunden, 244 Seiten, ISBN 978-3-939843-22-1

€ 29,95 (ab 1.7.12)

Subskriptionspreis bis 30.6.12 € 25

Erscheinungstermin 25.9.12

WZ-Artikel über Gerhard Dabringhausen und HECKINGHAUSEN

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Jörg Aufenanger: Bin ich nun ein Trümmerkind

In »Bin ich nun ein Trümmerkind …« erzählt Jörg Aufenanger in dreiundsechzig Miniaturen von seiner Nachkriegskindheit im bergischen Wuppertal, manchmal melancholisch in der Suche nach einer verlorenen Zeit, oft aber auch heiter dank des Glücks der Kinderjahre. Eine Lebensfrühzeit geprägt von Freundschaften mit einem Elephanten, einem Puma und einigen Mädchen. Als es noch keine Kinderspielplätze gab, waren die Trümmergrundstücke Schauplatz kindlicher Spiele und erster erotischer Wirren. »Bin ich nun ein Trümmerkind, da ich zwischen Trümmern erstmals ein Mädchen geküsst habe?«, so beginnt das Buch der Erinnerung und endet mit dem Satz:

»Ich schaukle sanft weiter wie die Schwebebahn, zwischen Gestern und Heute.«

Jörg Aufenanger
1945 in Wuppertal geboren, Studium in Berlin und Paris, arbeitete als Theaterregisseur in Paris, Rom und in Deutschland. Er lebt als Autor und Übersetzer in Berlin.
Veröffentlichungen u.a.: »Vierzig Tage im Leben des Heinrich von Kleist«, »Schiller – eine Biographie«, »Heinrich Heine in Paris«, »Das Lachen der Verzweiflung – Christian Grabbe«, »Hier war Goethe nicht«.

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PINA ist nominiert!

Ich begegnete Pina Bausch am 22. Februar 2011 um 20:00 Uhr im Kino. Ihr Tod lag ungefähr eineinhalb Jahre zurück und doch schien Pina anwesend zu sein bei der Wuppertaler Premiere dieser Hommage von Wim Wenders an ihr Leben, ihr Werk und ihr Ensemble.

Die Stimmung im Foyer des Cinemaxx an der Kluse war freundschaftlich, unaufgeregt, geradezu entspannt, trotz des roten Teppichs, trotz der angereisten Prominenz, trotz der Anwesenheit des gesamten Ensembles. Regisseur Wim Wenders stellte seinen Film dem Wuppertaler Publikum und geladenen Gästen mit den Worten vor, er bringe Pina den Wuppertalern zurück. PINA lief parallel in den Sälen 1, 8 und 9 und es geschah etwas Wunderbares: Diese Collage, diese dreidimensionale Annäherung an Pina Bausch und die Kraft ihrer Choreografien faszinierte nicht nur 100 Minuten lang auf der Leinwand, sondern wirkte nach. Ich nahm die Begeisterung für das Tanztheater aus dem Kino mit nach Hause. Es war magisch.

Und nun ist der Film PINA für einen Oscar nominiert, nachdem er beim 61. Deutschen Filmpreis bereits als Bester Dokumentarfilm ausgezeichnet wurde. Der Regisseur hat diese Ehre mit seiner gelungenen Hommage an eine herausragende Künstlerin verdient, denn PINA schafft es, einen Zugang zu vermitteln und auch Menschen an das Tanztheater heranzuführen, die es – wie ich – zuvor nicht erlebt haben. Pina Bausch ging es in ihren Stücken immer um den Ausdruck von Gefühlen, und genau das gelingt auch dem Film: Er spricht direkt auf der Gefühlsebene an, er berührt unmittelbar.

Ich wünsche Pina, dem Film und seinem Regisseur diese Ehre. Wenn am 26. Februar in Los Angeles der Oscar für den Besten Dokumentarfilm verliehen wird, muss sich PINA in dieser Sparte gegen vier Kandidaten durchsetzen.

 (Manuela Sanne)

 mehr Pina Bausch

Advent, Advent …

Es scheint nicht vernünftig und effizient zu sein, sich im weihnachtlichen Trubel einfach mal treiben zu lassen, sich Zeit für adventliche Inspiration zu nehmen und mit Freude Geschenke auszusuchen. Warum Zeit investieren? Es gibt doch die großen Online-Shops – mit wenigen Klicks wird alles geliefert.

Aber ist das wirklich effizient? Welch eine irrsinnige Umweltbelastung steckt hinter dieser Logistik: Hin- und Hersendungen, Umtäusche, Ansichtsbestellungen – und alles wird einzeln aufwendig verpackt, zum Kunden gebracht, oftmals wieder zurücktransportiert. Ökologisch sinnvoll ist das sicher nicht, aber bequem, ja. Man kann seine Geschenke der Reihe nach „abarbeiten“ und sich auf die Vorschläge der Shops verlassen, die einen ja zu kennen scheinen. Allerdings – die Online-Shops trauen Ihnen nichts zu! Die Vorschlagsliste richtet sich nach früheren Einkäufen. Haben Sie ein Buch von Herrn XY einmal bestellt, werden Ihnen alle seine weiteren Werke ebenfalls empfohlen. Auch wenn Ihnen das Buch von Herrn XY gar nicht gefallen hat – es taucht stur immer wieder auf.

In unseren Buchhandlungen haben Sie da bessere Karten. Da wird nachgefragt, da haben Sie die Chance, Bücher selbst zu entdecken oder echte Empfehlungen zu erhalten. Wir sind vor Ort, wir sind schnell, wir bieten die Gelegenheit zum Bücherbummel. Wir lenken die Blicke auch auf Titel, die nicht nur den bisherigen Einkaufsmustern entsprechen. Wir bevormunden unsere Kunden nicht, sondern lassen Ihnen die Wahl. Bei uns im Geschäft treffen Sie nette Menschen, statt alleine effizient aber spaßfrei vor der Mattscheibe zu sitzen. Und wenn Sie Ihre Bücher und Geschenke bei koendgen.de bestellen, nutzen Sie die Option, sie im Laden abzuholen, mit viel Liebe individuell festlich verpacken zu lassen und dabei zufällig genau die Kleinigkeit zu entdecken, die Ihnen noch fehlte. Denn Schenken soll doch Freude machen und nicht zur lästigen Pflichterfüllung werden.

Die Bildhauerin Ulle Hees stellt ihren neu erschienenen Werkkatalog vor

Dienstag, den 29.11.11 ab 19:30 Uhr – Erstpräsentation bei Bücher Köndgen – Erzählte Geschichte. Plastiken im öffentlichen Raum.

Sie wollte immer Bildhauerin werden, seit sie als Jugendliche eher zufällig ihre erste Plastik aus Ton geformt hatte – die Bremer Stadtmusikanten. Die 1941 geborene Künstlerin Ulle Hees konnte diesen Wunsch damals noch gar nicht genau benennen, aber sie wusste sofort: „Das wollte ich machen.“

Seither beschritt sie konsequent ihren Weg, der für sie darin bestand, sich selbst ihre künstlerischen Aufgaben zu suchen. Sie entwickelte ihre gegenständliche, figürliche Formensprache weiter und schuf zahlreiche bedeutende Plastiken für den öffentlichen Raum. Im Zentrum steht immer die Würde des Menschen, eingebettet in die wesentlichen Momente der deutschen und regionalen Geschichte.

Der aktuell in der Edition Köndgen erschienene Werkkatalog, herausgegeben von Erik Schönenberg und Rita Küster, beleuchtet als erste Publikation die Plastiken im öffentlichen Raum und deren Bedeutung. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe 8nach8 stellen Künstlerin, Herausgeber und Verlag das neue Buch in den Räumen von Bücher Köndgen in Barmen erstmals der Öffentlichkeit vor.

Ob die Figur der „Mina Knallenfalls“, die Serie „Fingerzeige der Geschichte“ oder die Arbeiten zu stadtgeschichtlichen Themen, wie „Die drei Fontainen“ – Ulle Hees Werke thematisieren und reflektieren die Werte und Würde des Einzelnen.