Neu im Herbst: Heckinghausen. 1300 Jahre an der Grenze zwischen Rheinland und Westfalen

Was ist eigentlich Heckinghausen?

Mit dieser Frage startet Gerhard Dabringhausen im ersten Kapitel seines Buches. Der Schauplatz wird festgelegt – daraus ergeben sich einige durchaus überraschende Fakten – und ein spannendes und facettenreiches Gesamtbild Heckinghausens entsteht.

Über ein Jahrtausend lag Heckinghausen im Grenzbereich, zwischen Sachsen und Franken, zwischen Berg und Mark, zwischen Rheinland und Westfalen, kurzzeitig sogar zwischen Preußen und Bayern. Alte Landwehren, Geschichten von Garnschmugglern, Konfrontationen zwischen Franzosen und Preußen und der Spruch „über die Wupper gehen“ künden davon.

Dieses Buch ist die erste umfassende Darstellung der Geschichte von Heckinghausen und gleichzeitig der Start der neuen Stadtteile-Reihe in der Edition Köndgen.

Gerhard Dabringhausen
Heckinghausen
1300 Jahre an der Grenze zwischen Rheinland und Westfalen
gebunden, 244 Seiten, ISBN 978-3-939843-22-1

€ 29,95 (ab 1.7.12)

Subskriptionspreis bis 30.6.12 € 25

Erscheinungstermin 25.9.12

WZ-Artikel über Gerhard Dabringhausen und HECKINGHAUSEN

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Tuffi erobert die Bühne


Die Kindertagesstätte Lessingstraße feiert den Ausklang des Kindergartenjahres traditionell mit einem prächtigen Sommerfest. In diesem Jahr verabschiedeten sich die „schulreifen“ Kinder der Maxi-Gruppen am Samstag, 16. Juni 2012 mit einem original bergischen Theaterstück: Tuffis Wuppersprung wurde im großen Kirchsaal des benachbarten Gemeindezentrums aufgeführt. Die 14 kleinen Darsteller schlüpften dabei in unterschiedlichste Rollen und Doppelrollen: Ob Elefantendame Tuffi, Maharadscha oder Palmwedler, Zirkusdirektor, Fahrkartenverkäufer, Rasender Reporter oder Schwebebahnfahrer – die Verwandlungskunst der Kinder war ebenso beeindruckend wie die Textsicherheit. In drei Akten mit zwei Kulissenwechseln verwandelte sich die Bühne vom prunkvollen indischen Palast zunächst in eine bunte Zirkuslandschaft. Besonders aufwendig war der letzte Szenenwechsel mit Aufbau eines Fahrkartenschalters, der Schwebebahn und eines riesigen Banners mit aufgemaltem Schwebebahngerüst.

Der Wuppersprung auf eine blaue Turnmatte gelang elefantastisch und ohne Verletzung – ganz wie beim Original vor 62 Jahren.

Abgerundet wurde die Aufführung durch einen sangesfreudigen Kinderchor: Alle Kinder des Kindergartens, selbst die Jüngsten, sangen das Lied über „Tuffi, das Elefantenmädchen“ lautstark mit. Vorbereitet, inszeniert und betreut wurde die Aufführung von den Eltern der Maxikinder, ohne deren tatkräftige Unterstützung Organisation, Bühnenbau und Proben nicht möglich gewesen wäre. Vom Schreiben der Dialoge über Bemalen der Banner bis zur Ausstattung mit Kostümen nahm die Vorbereitung gut acht Wochen in Anspruch. Die Mühen haben sich für alle Beteiligten gelohnt, insbesondere auch für die kleinen Nachwuchsschauspieler, die ihren ersten großen Auftritt souverän meisterten und sichtlich Spaß auf der Bühne hatten.

Die Idee zum Theaterstück gab das in der Edition Köndgen erschienene Bilderbuch „Tuffi – eine elefantastische Geschichte“, das als Vorlage für die Theaterfassung diente. Autorin Manuela Sanne schrieb für die Darsteller kindgerechte Dialoge und das Tuffi-Lied. Doppelrollen sorgten dafür, dass alle Kinder auch in Nebenrollen einen vergleichbaren Spielanteil hatten.

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