H. G. Wells: Die Insel des Dr. Moreau

Dr. Moreau ist ein fanatischer Wissenschaftler, ein Vivisekteur, der auf einer einsamen Insel aus Tieren Menschen machen will. Der Leser erlebt diesen Nachfolger eines Baron Frankenstein oder Dr. Jekyll und seine Kolonie monströser Tiermenschen in der Erzählung eines Schiffbrüchigen, den Todesangst auf der Insel herumtreibt. Je mehr sich die Geheimnisse enthüllen, um so grauenvoller wird seine Situation, denn irgendwann werden Dr. Moreaus Kunstgeschöpfe doch vom verbotenen Blut trinken. Dieser phantastische Roman von H.G. Wells, der bei seinem Erscheinen 1896 einen Sturm der Entrüstung auslöste und bis heute zu seinen berühmtesten Werken zählt, ist im Zeitalter der Genforschung von erschreckender Aktualität. Mit einem Text von Jorge Luis Borges: ‚Der frühe Wells‘.

H(erbert) G(eorge) Wells wurde am 21.9.1866 in Bromley/Kent geboren und starb am 13.8.1946 in London. Nach einer Kaufmannslehre absolvierte er ein naturwissenschaftliches Studium mit Prädikatsexamen; nach nur wenigen Jahren als Dozent lebte er als freier Schriftsteller. Sein Gesamtwerk umfaßt etwa hundert Bände. Zu Weltruhm gelangte er mit seinen Romanen und Erzählungen, die ihn als Begründer der modernen Science-fiction, als genialen phantastischen Utopisten und als kritisch-humorvollen Gesellschaftssatiriker ausweisen.

Übersetzt von Christine Mrowietz, Felix Paul Greve
DTV Deutscher Taschenbuch, € 8,90
Januar 2012 – kartoniert – 188 Seiten

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