Charles Dickens: Reisender ohne Gewerbe

Politische und gesellschaftliche Themen aufgreifen, Missstände anprangern, Scheinheiligkeiten und Selbstgerechtigkeiten aufdecken – das sind Dinge, die nicht nur dem vielleicht größten Romancier des viktorianischen Zeitalters Charles Dickens (1812-1870) am Herzen lagen, sondern auch und vor allem: dem unermüdlichen Reporter und begnadeten Feuilletonisten Dickens. Als solcher durchstreift er in der Rolle des „Uncommercial Traveller“, des „Reisenden ohne Gewerbeschein“, in der beiläufigen Manier des Flaneurs und mit zugleich treffsicherer Beobachtungsgabe die Welt im Großen wie im Kleinen, zwischen Tag und Nacht, zwischen Wachzustand und Traum.
Der Band versammelt aus diesem journalistisch-essayistischen Kompendium Dickens ausgewählte Kabinettstücke über nächtliche Phänomene und Erlebnisse. In ihnen allen funkelt der Spott aber auch Sprachwitz des unnachahmlichen Dickensschen Tonfalls.
Mit zum Teil erstmals auf Deutsch veröffentlichten Texten.

Melanie Walz, geboren 1953, hat u. a. Charles Dickens, Lawrence Norfolk, Marcel Proust und R. L. Stevenson übersetzt. 1999 wurde sie mit dem Zuger Übersetzerstipendium und 2001 mit dem Heinrich-Maria-Ledig-Rowohlt-Preis ausgezeichnet.

Herausgegeben von Melanie Walz
Übersetzt von Melanie Walz
Beck C. H., € 14,95
Januar 2012 – kartoniert – 127 Seiten

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