Lesung mit Ingrid Bachér

Bücher Köndgen, Werth 79, Wuppertal
Donnerstag, 1. Dezember 2011, 19:30 Uhr
Eintritt € 5,00 / erm.€ 3,00

INGRID BACHER, DIE GRUBE:

In einer hoch poetischen Sprache schildert die ehemalige Präsidentin des westdeutschen PEN-Zentrums in ihrem neuen Roman die Folgen des rheinischen Braunkohletagebaus: die Umsiedelungen ganzer Dörfer, den Heimatverlust vieler Bürger und Bürgerinnen und ihren Protest, den die Autorin seit 1987 aktiv begleitet. Der Leser bekommt einen Eindruck von dem Ausmaß der Zerstörung und Auslöschung ganzer Regionen in den gigantischen rheinischen (und ostdeutschen) Braunkohletagebaugebieten. Ein authentischer Roman über die Zerstörung heimatlichen Bodens und über die Zerstörung der Erde.

Geboren 1930 in Rostock, aufgewachsen in Berlin, lebt in Düsseldorf und Italien, arbeitete als Journalistin und für den Rundfunk, schrieb Hörspiele und Fernsehspiele, Erzählungen und Romane. 1958 veröffentlichte sie ihr erstes Buch, gehörte seitdem zur Gruppe 47, wurde später Mitglied des westdeutschen PEN-Zentrums und in den Jahren 1995/96 dessen Präsidentin. Von ihren Romanen wurden besonders bekannt »Das Paar« und »Woldsen oder Es wird keine Ruhe geben«. Weitere Veröffentlichungen: »Schliemanns Zuhörer«, das 2003 in einer englischen Ausgabe erschienen ist, und »Sarajewo 96« mit Bildzeichen von Günther Uecker. »Sieh da, das Alter – Tagebuch einer Annäherung«, 2003 und »Liebesverrat«, 2005 erschienen im Dittrich Verlag. »Das Kind und die Katze«, Erzählung mit Bildern von Rotraut Susanne Berner, 2010.

 

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