Anna Enquist – Letzte Reise

Buchempfehlung von Manuela Sanne
Anna Enquist schreibt über die Frau an der Seite des großen Seefahrers und Entdeckers James Cook.

Mehrere Abende habe ich mit Frau Cook verbracht, habe Anna Enquists klare Sprache genossen und musste manchmal mit Gewalt die melancholische Stimmung beim Zuklappen des Buches abschütteln. Ich versank in Elizabeths Welt, denn von ihr und ihrem Kosmos, der so viel kleiner ist als der ihres berühmten Ehemannes James, handelt die Geschichte.

Diese Frau ist mit über 90 Lebensjahren verstorben, alle, alle hat sie überlebt – ihre Kinder, ihren Gatten, die Menschen, die ihr nahestanden. Manchmal habe ich vergessen, dass ich nur einen Roman lese, so dicht am Geschehen, in der Gedankenwelt, fühlte ich mich.

Dass mich die Geschichte wirklich begeistert und fasziniert hat, zeigte sich daran, dass ich anfing, die Fakten nachzulesen, alles zu „ergoogeln“, was über die Protagonisten (oberflächlich) zu erfahren war, über James Cook, Hugh Palliser und natürlich die Frau in Warteposition – Elizabeth. Ich habe mich zuvor kein Stück für Seefahrt interessiert, kannte natürlich – schlagwortartig – die Begriffe Cook, Endavour usw. – mehr aber auch gewiss nicht. Das hat sich nun geändert, und ich finde es immer sehr schön, wenn ich mich motiviert fühle, den Horizont ein wenig zu erweitern.

Anna Enquist
Letzte Reise
btb Taschenbuch
ISBN 9783442740994
10,00 Euro

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